Besuch bei Broadcast Sachsen

Es ist inzwischen schon über eine Woche her, da war ich mit einer Gruppe bei Broadcast Sachsen zu Besuch. Hinter dieser Firma verbirgt sich Hitradio RTL sowie die Regionalsender Radio Dresden, Radio Leipzig, Radio Chemnitz und andere.

Eines vorweg: Ich wurde schon lange nicht mehr so freundlich begrüßt. Angefangen bereits unten im Foyer, wo mich ein freundlicher Mann fragte wo ich hin wollte. Wenn ich noch 5 Minuten wartete würde er mich zum Sendestudio bekleiden. Gut, er hätte mich bestimmt nicht alleine hochgelassen, deshalb hatte ich auch nichts dagegen. Nach fünf Minuten wurde mir der Fahrstuhl geöffnet, ich sollte eintreten, dann wurde ich hochgefahren und zum Empfang bekleidet. Und das alles auf eine Art, die mich ein klein wenig wichtig erscheinen ließ.

Am Empfang wurden ich ganz freundlich von einer Frau begrüßt. Leider habe ich ein Namensgedächtnis wie ein Sieb. Jedenfalls wurden wir als Gruppe gefragt, was für Radiosender wir hörten. Dann wurde uns erklärt, wer alles zur BCS gehört, wie sich der Sender finanziert, wie die Musik zusammengestellt wird und warum ein Lied drei Mal am Tag gespielt werden kann (Durchschnittlich hört ein Hörer 3 Stunden am Tag Radio. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit gering, ein Lied zwei Mal zu hören). Es folgte eine Studiotour, bei der wir selbstverfreilich auch mal ins Sendestudio zu Robert Drechsler (Radio Dresden) durften. Er erklärte uns, das bei BCS die Moderatoren auch die Technik in den sogenannten Selbstfaherstudios bedienen, die Sendepläne, wie so eine Sendung funktioniert und schließlich hieß es Luft anhalten! Während er eine Moderation machte durften wir keinen Mucks von uns geben. Erfürchtig taten wir desgleichen.

Es war ein interessanter Abend. Ich habe einiges über Radio gelernt. Vor allem, das es in Bayern kein Problem ist, dass die Moderatoren bayrisch sprechen, sich aber in Sachsen die Hörer beschweren, wenn von einem Sachsen ein leichter Dialekt zu hören ist.

Über den Autor

Falk Döring
Falk ist der Gründer von stubenradio.de. Einige Jahre war er Moderator und stellvertretender Sendeleiter in verschiedenen Webradios und kennt das typische Auf und Ab. Eines Tages hatte er die Nase voll und hörte auf zu moderieren. In diesem Blog veröffentlicht er seine Erfahrungen, gibt einen Blick hinter die Kulissen und gibt Tipps und Tricks rund um das Thema Webradio.

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