Radio zum Selbermachen

Es ist schon einige Zeit her, als ich hinter dem Mikrofon saß und eine eigene Sendung im Webradio moderierte. Das heißt aber nicht, dass ich mich mit dem Thema Radio nicht mehr beschäftigte. Die letzten sechs Wochen besuchte ich den „Einführungskurs Audio“ beim Sächsichen Ausbildungs- und Erprobungskanal. Dort lernten wir in einer Gruppe, wie Beiträge recherchiert, geschrieben und letztendlich auch gesprochen werden. Am letzten Tag nahmen wir eine ca. einstündige Sendung unter Live-Bedingungen auf.

Jeder Kursteilnehmer sollte einen eigenen Beitrag erstellen. Die Themen waren sehr breit gefächert. Ich entschied mich für das Thema „Murmeltiertag”. Auf die Idee einen Beitrag zu diesem Tag zu machen kam ich durch Zufall. Eigentlich sollte es etwas lustig-satierisches werden, doch nach meinen Recherchen entschied ich mich dann doch für einen Bericht. Viele interessante Dinge erfuhr ich rund um den 2. Februar.

Nachdem der Text geschrieben war, musste ich ihn sprechen. Die Fassung die entstand gefällt mir aus zwei Gründen nicht: Erstens habe ich ziemlich schnell gesprochen, zweitens enthielt der Text noch einige inhaltliche Fehler. Eine richtige Version hatte ich später zu Hause nochmal aufgenommen. Allerdings merkt man den Unterschied zwischen einem „Stubenradio“ und einem richtigen Aufnahmestudio.

Wer den Beitrag hören möchte, hat drei Möglichkeiten. Erstens wird die Sendung zwei Mal gesendet, und zweitens ist der Beitrag auch einzeln zum nachhören auf der Seite des SAEK zu finden. Die Termine und den Beitrag findet ihr hier.

Wie schon geschrieben, nahmen wir am letzten Tag, also gestern, die Sendung auf. Ich war bisher immer gewohnt, eine Sendung als „Selbstfahrer“ durchzuführen. Deshalb war es zuerst für mich ungewohnt, „nur“ die Lieder und Beiträge im Radioautomatisierungsprogramm zu klicken. Natürlich gab es zwei kleine Pannen: Zuerst startete ich einen Beitrag zu früh, obwohl die Moderatoren noch nicht fertig waren. Dadurch verschwand aber auch der Beitrag und musste wieder in die Liste geangelt werden. Beim zweiten Mal poppte eine Nachricht auf, dass Lieder in die Playlist geladen werden und verhinderte dadurch das rechtzeitige Starten des Beitrages.

Der Vorteil einer vorproduzierten Sendung ist halt, dass solche Probleme rausgeschnitten werden können. Für mich war das zwar zunächst ärgerlich, aber es war auch keine Live-Sendung. Letztendlich fand unsere Gruppe die Sendung so gelungen, dass diese demnächst zu hören sein wird.

Für mich war es eine toller Erfahrung, sich wieder mit dem Thema Radio und speziel mit professionellerer Technik zu befassen. Ich glaube zwar nicht, dass ich zukünftig Sendungen vorproduzieren werde, aber vielleicht ist doch der eine oder andere Bericht dabei.

Zuletzt geht mein Dank ganz Herzlich an Frank Nagel, der uns die letzten sechs Wochen bekleidete unterstützte und mit Rat und Tat zur Seite stand.

Über den Autor

Falk Döring
Falk ist der Gründer von stubenradio.de. Einige Jahre war er Moderator und stellvertretender Sendeleiter in verschiedenen Webradios und kennt das typische Auf und Ab. Eines Tages hatte er die Nase voll und hörte auf zu moderieren. In diesem Blog veröffentlicht er seine Erfahrungen, gibt einen Blick hinter die Kulissen und gibt Tipps und Tricks rund um das Thema Webradio.

2 Kommentare

  1. Frank

    Also, dass ich Euch bekleidet hätte, wäre mir aufgefallen 😉 Aber Danke für das Lob

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    1. Falk Döring (Beitrag Autor)

      Okay, dann schreib ich halt unterstützte. 🙂

      Antworten

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