Audacity 2.1 veröffentlicht

Wer Beiträge für seine Radiosendung aufnehmen möchte, braucht dazu natürlich ein gutes Aufnahmeprogramm. Eines davon ist Audacity, welches am 29. März in der Version 2.1 erschienen ist.

Warum Audacity?

Audacity nutze ich aus verschiedenen Gründen sehr gerne: Zum Ersten ist es Open Source. Das bedeutet, jeder der Ahnung vom Programmieren hat kann daran mitarbeiten. Das hat natürlich mehrere Vorteile. Zum Beispiel bist Du dadurch Herstellerunabhängig. Ein Nachteil ist aber auch, dass die Weiterentwicklung ziemlich lange dauern kann. Die Version 2.0 ist beispielsweise vor 3 Jahren erschienen. Trotzdem läuft bei mir die Software sehr stabil.

Ein zweiter Punkt ist, dass Audacity für verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist. Da ich hauptsächlich Linux nutze, freue ich mich natürlich über jedes Programm, welches mit diesem Betriebssystem läuft.

Weiterhin finde ich es gut, dass ich mit mehreren Tonspuren arbeiten kann. Beim Exportieren stehen mir auch mit entsprechenden Plugins mehrere Audio-Formate zur Verfügung.

Was ist neu?

Die Werkzeugleiste zur Anzeige der Aussteuerung wurde neu entworfen und soll mehr Informationen bei geringerem Platzverbrauch darstellen.

Es gibt eine Echtzeit-Vorschau für Effekte. Diese Funktion wurde schon lange gewünscht, war aber erst nach einiger Umstrukturierung des Sourcecodes umsetzbar. Die Vorschau kann jetzt für Effekt-Plugins mit Schnittstellen für LADSPA, VST und nur unter Mac OS X Audio Unit genutzt werden.

Der Effekt „Rauschen entfernen“ wurde durch das ein verbessertes „Rauschen reduzieren“ ersetzt.

Neben der Überarbeitung der Plugin-Handhabung wurden auch viele Fehler behoben.

Ich freue mich über die neue Version und werde diese die nächsten Tage genauer ansehen. Ihr könnt Audacity unter http://audacity.sourceforge.net/ herunterladen und ausprobieren. Und das natürlich kostenlos!

Über den Autor

Falk Döring
Falk ist der Gründer von stubenradio.de. Einige Jahre war er Moderator und stellvertretender Sendeleiter in verschiedenen Webradios und kennt das typische Auf und Ab. Eines Tages hatte er die Nase voll und hörte auf zu moderieren. In diesem Blog veröffentlicht er seine Erfahrungen, gibt einen Blick hinter die Kulissen und gibt Tipps und Tricks rund um das Thema Webradio.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.